Techniker Kompetenz Workshop am 27.11.14 in Mainz

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Am 27.11.14 veranstalten wir in Mainz einen Workshop für Spielhallen-Techniker und leitende Mitarbeiter, die sich sowohl technisch als auch rechtlich auf die bevorstehende Einführung einer landesweiten Spielersperrdatei nach dem hessischen OASIS-Vorbild vorbereiten wollen.

Gerade die Erfahrungen aus Hessen haben gezeigt, dass technische Aspekte für die reibungslose Abwicklung von Sperrüberprüfungen sehr wichtig sind. Seien es die Aufrechterhaltung einer möglichst ausfallsicheren Infrastruktur, das Verständnis für die Verwendung von Sicherheitszertifikaten, oder einfach nur die Funktion als Ansprechpartner für das Aufsichtspersonal vor Ort: Das technische Personal einer Spielhalle ist in den Themenkomplex „Spielersperren“ stark involviert und eingebunden.

Ein zuverlässiges Zutrittskontrollsystem soll den Mitarbeitern in der Spielhalle vor Ort einerseits bei den gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen helfen, den Spielgästen andererseits einen möglichst schnellen und unbeschwerten Zutritt ohne den Eindruck von Überwachung und Kontrolle ermöglichen. Die beteiligten technischen Komponenten und Vorgänge gilt es, zu verstehen und richtig anzuwenden.

Der Techniker Kompetenz Workshop geht auf all diese Aspekte im Detail ein. Er beleuchtet rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Spielersperre, erläutert die Benutzung von OASIS WEB (der „Grundversorgung“ jeder Spielhalle) und von Sicherheitszertifikaten auf dem Theken-PC, definiert die grundsätzlich erforderliche technische Infrastruktur einer Spielhalle, stellt technische Basiskomponenten vor, skizziert Installation und Inbetriebnahme eines Systems, und gibt die Möglichkeit zu Praxisübungen und Diskussionen mit Entwicklern und Fachleuten aus den verschiedenen Themenbereichen. Auch Fragen wie „wie führe ich eine Fremdsperre durch und welche Unterlagen sind hierfür nötig“ oder „wie hebe ich eine Spielersperre auf“ werden behandelt.

Die ganztägige Veranstaltung, die sich bewusst nicht an Aufsichtspersonal richtet, ist für alle interessierten Inhaber und Techniker von Spielhallen in Rheinland-Pfalz und Hessen kostenfrei.

Infotag in Mainz verpasst? Dann kommen Sie nach Mannheim!

Wer uns letzte Woche nicht zum playID INFOTAG in Mainz besuchen konnte, der hat diesen Donnerstag eine weitere Gelegenheit dazu – und zwar zur Hausmesse beim

Automatenvertrieb Inge Gulde
Waldhofstraße 78
68169 Mannheim

am Donnerstag, den 16.10.2014, von 13 bis 18 Uhr

Wir zeigen wieder alles zu den Themen „Spielersperren“ und „Zutrittskontrollen“ in Rheinland-Pfalz, wo in Kürze die landesweite Sperrdatei an den Start geht. Mit playID können Sie schon jetzt kostenlos einsteigen und sind dann bestens gerüstet, wenn es losgeht!

Spielersperren in Baden-Württemberg: So gehts!

Wir möchten hier die Informationen des FORUM für Automatenunternehmer in Europa e.V. weitergeben. Auch der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. hat entsprechend informiert. playID ist in beiden Verbänden Mitglied.

Mit E-Mail-Nachricht vom 10.10.2014 hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg die Automatenaufstellunternehmen darüber unterrichtet, wie nach dortiger Auffassung derzeit mit Anträgen auf Selbstsperre umzugehen ist. Bekanntlich hat der Staatsgerichtshof Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 17.06.2014 die Verpflichtung von Spielhallenbetreibern zu Einlasskontrollen zwecks Abgleich der Personalien mit einer zentralen Sperrdatei für nichtig erklärt. Nach Maßgabe des Ministeriums gilt bis zu einer gesetzlichen Neuregelung folgendes:

  • In Spielhallen können keine Anträge auf Selbstsperre zwecks Eintrags in die zentrale Sperrdatei nach § 23 Abs. 1 erster GlüÄndStV mehr entgegen genommen werden.
  • Anträge, die eventuell im Hinblick auf die Verfahren beim Staatsgerichtshof noch zurückgehalten wurden, können nicht an die staatliche Toto-Lotto-GmbH weitergeleitet werden. Solche Anträge sind zu vernichten, da es nach dem Urteil des Staatsgerichtshofes keinen datenschutzrechtlich gerechtfertigten Zweck für die Erhebung dieser Daten gab und gibt.
  • Auch eventuell gefertigte Kopien von an die staatliche Toto-Lotto-Gesellschaft weitergeleiteten Anträgen auf Selbstsperre sind aus den geschilderten Gründen zu vernichten.

Das Ministerium spricht fernerhin die Empfehlung aus, die Spielgäste darauf hinzuweisen, dass ein Abgleich mit der zentralen Sperrdatei in der Spielhalle – und damit ein „Schutz der Spielgäste vor sich selbst“ – nicht möglich ist. Das Ministerium betont, dass sich diese Information ausschließlich auf die zentrale Sperrdatei bezieht und keine Aussage zu unternehmensinternen Sperrdateien z. B. auf vertraglicher Basis getroffen wird.

Den Spielhallenbetreibern bleibt es danach selbst überlassen, ob sie auf Wunsch von einzelnen Spielgästen unter Berücksichtigung des privatrechtlichen Datenschutzes unternehmensbezogene Spielersperren aussprechen. Unternehmen, die einem solchen Anliegen entsprechen, müssen zur Vermeidung etwaiger Regressansprüche sicherstellen, dass die Spielersperre durchgehend kontrolliert und eingehalten wird, auch wenn diese „freiwillig“ gegenüber dem Spielgast ausgesprochen wurde. Vor diesem Hintergrund sind auch „Hausverbote“ kritisch zu sehen, wenn sie als Reaktion auf einen Wunsch zur Selbstsperre ausgesprochen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Zivilgerichte im Rahmen von Regressverfahren ein in diesem Kontext ausgesprochenes Hausverbot wie eine Spielersperre werten – zumindest dann, wenn der Spielgast dies so verstehen konnte.

Die Verbände empfehlen daher, in Baden-Württemberg derzeit nur dann Spielersperren und/oder in diesem Zusammenhang ausgesprochene Hausverbote vorzunehmen, wenn deren Einhaltung sichergestellt ist.

Anm.: Dies kann z.B. durch den Einsatz des playID Zutrittskontrollsystems gewährleistet werden.

Erfolgreicher playID INFOTAG 2014 in Mainz

Zum playID INFOTAG am 09.10.14 in Mainz waren zahlreiche Aufstellunternehmer aus Hessen und Rheinland-Pfalz gekommen, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen zu den Themen „Zutrittskontrolle“ und „Spielersperren“ zu informieren.

Es gab die komplette playID-Produktlinie – bis hin zur vollautomatischen Eingangskontrolle mit Manipulations- und Mehrpersonenerkennung – zu sehen. playID-Entwickler Felix Willnecker zeigte den Kunden zudem, wie einfach die playID-App auf einem Smartphone installiert und für die mobile Zutrittskontrolle verwendet werden kann. Und OASIS-Projektleiter Dr. Markus Unverzagt vom hessischen Innenministerium stand wie versprochen Rede und Antwort, wobei die anwesenden Unternehmer grundsätzlich zufrieden mit der derzeitigen Situation und der Zusammenarbeit mit dem OASIS-Team zu sein schienen und die Diskussion eher entspannt verlief.

Besonders wertvoll und praxisbezogen war der Austausch der hessischen playID-Kunden mit den rheinland-pfälzischen „Demnächst“-Kunden. Denn diese konnten von Tipps und Anregungen ihrer hessischen Kollegen, die ja bereits seit dem 05.05.14 an OASIS angeschlossen sind, profitieren. Es wurden wie immer auch Wünsche bezüglich Neuerungen und Verbesserungen von playID-Funktionen geäußert, die das Entwicklungsteam wie gewohnt zeitnah umsetzen wird. So zeigte sich einmal mehr, dass das playID-Konzept eines „aufstellereigenen“ und herstellerneutralen Zutrittskontrollsystems aufgeht und gerne angenommen wird.

Mehr zum playID INFO-Tag bei games&business.

(Fotos in diesem Beitrag: Ursi Bold von games&business)