playID auf der IMA 2014 in Düsseldorf

Besuchen Sie uns auf der IMA 2014 in Düsseldorf in Halle 8b, Stand F11. Wir haben jede Menge Neuigkeiten an Bord…

Umstrittene Empfehlung des Bundesverband Automatenunternehmer (BA)

Auf der Infoveranstaltung des Hessischen Münzautomaten-Verbandes in Butzbach Ende Oktober sprach der Verband völlig unerwartet eine ausdrückliche Empfehlung für das Zutrittskontrollsystem eines Geldspielgeräteherstellers aus. Der Name „BA Network“ mit dem offiziellen BA-Logo und jegliche auf dem Produktflyer fehlenden Hinweise auf den Hersteller suggerierten, es handele sich um ein verbandseigenes Zutrittskontrollsystem.

Die Empfehlung des Verbandes, von dem man eigentlich Neutralität erwarten müsste,  sowie dessen Kooperation mit einem einzigen Hersteller sind umso unverständlicher, als es neben playID noch andere Anbieter von Zutrittskontrollsystemen gibt, die ihre Lösungen in Butzbach ausgestellt hatten und die allesamt die erforderlichen Zutrittskontrollen und Spielersperrüberprüfungen anbieten; für playID kann festgehalten werden, dass dies in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Datenschutzbestimmungen erfolgt.

Diese unvermittelte Kehrtwendung in der Verbandsstrategie, die – wie wir Allgäuer sagen – „ein Geschmäckle hat“, muss aufhorchen lassen, hatte doch der BA in den letzten Monaten die Entwicklung einer eigenen BA-Spielerdatenbank vorangetrieben und diese immer als „die“ vertrauenswürdige und für Aufstellunternehmen politisch überlebenswichtige Lösung im Konkurrenzkampf mit Industrie- und Großaufstellern propagiert. Zitat aus einem BA-Rundschreiben vom 20.06.13 zur BA-Spielerdatenbank:

„[…] Gleichzeitig ist die BA-Spielerdatenbank ein neutrales, vertrauenswürdiges Medium, das – anders als die Lotto-Datenbank des staatlichen Mitbewerbers – Kundendaten dort lässt, wo sie hingehören – bei der Aufstellervertretung. RA Wollenhaupt [HMV-Vorsitzender und BA-Vor-stand/Schatzmeister] beschreibt die politische Dimension dieses Angebots so: „Wer in Zukunft die Infrastruktur für Zutrittskontrollen und Spielersperren stellt und eine Vielzahl von Spielern repräsentiert, wird politisches Gewicht haben und mitreden!“

(Zitat Ende).

Offenbar will der BA jetzt doch kein politisches Gewicht mehr haben und mitreden. Schließlich hat er entgegen der ursprünglichen Überzeugung nun kein Problem mehr damit, dass die Kundendaten nicht in den Händen der Aufstellervertretung landen, sondern im System eines Anbieters, der den BA-Mitgliedsunternehmen mit seinen eigenen Großspielhallen Konkurrenz macht. Noch im Frühjahr hatte der BA auf seiner Strategiesitzung für sich selbst definiert, wer seiner Meinung nach keine Sperrsystemlösung betreiben dürfe, um Interessenskonflikte zu vermeiden: Geldspielgerätehersteller, Vernetzungsanbieter und überregionale Aufstellunternehmen wurden hier ausdrücklich genannt.

Wie übrigens vom Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen BA-Landesverbandes zu hören war, wurde die Empfehlung für das System bzw. die Verwendung des BA-Logos nicht mit den einzelnen BA-Landesverbänden abgestimmt. Diese hatten sich im Frühjahr unisono für die eigene BA-Spielerdatenbank ausgesprochen.

Führen einer Spielerdatenbank zulässig?

Die meisten Anbieter – so auch playID – speichern die Registrierungsdaten der Spielgäste in einer zentralen Datenbank. Das hat viele Vorteile gegenüber dem Verfahren, die Daten direkt auf der Chipkarte zu speichern.

In Abstimmung mit dem hessischen Datenschutzbeauftragter sowie dem hessischen Innenministerium wurde die playID-Spielerdatenbank als rechtlich und datenschutzrechtlich absolut zulässig bewertet.Zusätzlich haben wir auch Kenntnis von einem durch den BA für seine BA-Spielerdatenbank in Auftrag gegebenen Gutachten, welches zu demselben Schluss kommt.

Auslesen von Ausweisen im Rahmen der Zutrittskontrolle zulässig?

Wir haben beim Hessischen Datenschutzbeauftragten (HDSB) nachgefragt, ob das Auslesen von Ausweisdaten im Rahmen der Zutrittskontrolle in Spielhallen rechtskonform und zulässig ist. Lesen Sie hier die Antworten der Behörde zu unserer Anfrage.

Frage: Ist es zulässig, mittels eines Ausweisscanners oder Lesegerätes per OCR die im Ausweis enthaltenen Personendaten (Vorname, Nachname, Geburtsdatum/-ort/-name) automatisiert auszulesen, um

  1. diese in eine PC-Software zu übertragen und dann zur Speicherung von Kundendaten zu verwenden?
  2. diese in eine PC-Software zu übertragen und dann zur Abfrage einer Kundendatenbank zu verwenden?
  3. diese in eine PC-Software zu übertragen und dann zur Abfrage einer Sperrdatei zu verwenden?
  4. diese ohne weitere Benutzerinteraktion online zur Abfrage einer Datenbank zu verwenden?

Antwort: Nein, ein Scannen des Ausweises ist nicht zulässig.

Frage: Gibt es bei der Beantwortung obiger Fragestellungen möglicherweise unterschiedliche Ergebnisse je nach Herkunftsland des Ausweises?

Antwort: Die Aussagen betreffen von der Bundesrepublik Deutschland ausgegebene Personalausweise. Zu Identitätsdokumenten anderer Staaten kann es  Vorschriften geben, die ein automatisiertes Scannen, Auslesen oder eine andere Verarbeitung zulassen.

Frage: Gibt es bei der Beantwortung obiger Fragestellungen möglicherweise unterschiedliche Ergebnisse je nach geltender Gesetzeslage in den einzelnen Bundesländern?

Antwort: Die gesetzliche Grundlage ist in allen Bundesländern das (Bundes-) Personalausweisgesetz.

Hier der relevante Passus im Personalausweisgesetz, § 20 Abs. 2: Außer zum elektronischen Identitätsnachweis darf der Ausweis durch öffentliche und nichtöffentliche Stellen weder zum automatisierten Abruf personenbezogener Daten noch zur automatisierten Speicherung personenbezogener Daten verwendet werden.

playID-Fazit: Anhand der Rechtslage müssen wir unseren Kunden davon abraten, zumindest deutsche Ausweise maschinell auszulesen und zu verarbeiten.

Hessen: Verpflichtung zur Abfrage der Sperrdatei auf 02.12.2013 verschoben

Wie das Hessische Innenministerium auf der OASIS Informations- und Diskussionsplattform bekannt gab, muss in den hessischen Spielhallen – entgegen des ursprünglichen Termins am 01.10.2013 – die Überprüfung von Spielersperren durch Abfrage der zentralen Sperrdatei OASIS nunmehr erst ab dem 02.12.2013 erfolgen.

“Aufgrund der großen Zahl der Verpflichteten musste der Anschluss an die Sperrdatei gestaffelt werden. Ein Nachteil erwächst aus diesem späteren Anschlusstermin nicht, da der „Verstoß“ gegen die gesetzliche Regelung (Anschluss ab dem 01.07.2013) seitens eines Spielhallenbetreibers auf einer objektiven Unmöglichkeit beruht.”, so das Ministerium.

Wir weisen darauf hin, dass derzeit die Lieferzeiten für Kundenführungen und Zutrittssperren rund 6-8 Wochen betragen.

Baden-Württemberg: Erster Bußgeldbescheid über 11.000€ wegen nicht durchgeführter Einlasskontrolle

Wie uns berichtet wurde, ist in Baden-Württemberg der erste Bußgeldbescheid über 11.000 Euro wegen nicht durchgeführter Einlasskontrolle ausgestellt worden. Das Innenministerium weist darauf hin, das eine Einlasskontrolle unabhängig von einer noch nicht verfügbaren Sperrdatei vorzunehmen ist. Unsere Empfehlung: Nicht drauf ankommen lassen und jetzt ein Zutrittskontrollsystem von playID bestellen!

Finden Sie Einlasskontrollen und Spielersperren sinnvoll? Nachgefragt vom Automatenmarkt in Ausgabe Juli 2013

“Als Zutrittslösung ist das playID-System offenbar sehr ausgereift” – urteilen Aufstellunternehmer in der Umfrage der aktuellen Juli-Ausgabe des Automatenmarkt.

Automatenmarkt berichtet über Sonderveranstaltung des Hessischen Münzautomatenverbandes zum Thema “Spielersperren”

Info-Treffen zur Sperrdatei: Der Hessische Münzautomaten-Verband hatte seine Mitglieder am 18. Juni zu einer Versammlung zum Thema Einlasskontrolle/Sperrdatei in das Butzbacher Bürgerhaus eingeladen. Zum 1. Oktober sind alle Spielstätten in Hessen verpflichtet, bei jedem Gast einen Sperrdatei-Abgleich zu realisieren.

Spielgäste frühzeitig informieren: Kostenlose Infoplakate von playID

 

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“Informieren Sie Ihre Spielgäste frühzeitig über das, was ab 1. Oktober beim Zutritt in Ihre Spielhalle passieren wird” – so lautete die Empfehlung der Verbände bereits im Frühjahr.

Wenn ab 1.10.2013 die Spielhallenbesucher in Hessen und voraussichtlich auch in Baden-Württemberg beim Zutritt gegen die bundesweite Sperrdatei (OASIS) geprüft werden müssen, kann es nicht schaden, schon jetzt auf diese gesetzlichen Verpflichtungen hinzuweisen. Dadurch werden die Gäste auf die unvermeidlichen Kontrollen vorbereitet und befürchtete Wogen in Diskussionen mit dem Servicepersonal gegelättet.

Schon seit geraumer Zeit bieten wir ein DIN-A-1-Plakat an, das über die gesetzliche Verpflichtung des Spielhallenbetreibers aufklärt und die Einführung einer kundenfreundlichen Lösung ankündigt.

Interessierte Betreiber aus Hessen und Baden-Württemberg können diese Plakate kostenlos bei uns anfordern – solange Vorrat reicht.